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Zehn Jahre Haft für Teenager nach Vergewaltigung und Mord PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: andreas.molau   
Mittwoch, den 29. Juni 2016 um 11:07 Uhr

Für die Vergewaltigung und Ermordung einer 18-Jährigen ist ein Teenager in Indonesien am Donnerstag zu zehn Jahren Haft verurteilt worden. Der 16-jährige soll die Frau mit zwei älteren Kumpanen im Mai in einem Schlafsaal nahe der Hauptstadt Jakarta sexuell missbraucht und anschließend mit einer Hacke attackiert und getötet haben. Sein Sohn sei unschuldig, sagte der Vater und kündigte Berufung gegen das Urteil an.

Es war die zweite brutale Attacke innerhalb weniger Wochen und hat das Thema Gewalt gegen Frauen in dem bevölkerungsreichsten muslimischen Land der Welt plötzlich in den Fokus gerückt. Im Mai wurden auf der Insel Sumatra sieben Teenager zu je zehn Jahren Haft verurteilt, weil sie eine 14-Jährige vergewaltigt und ermordet hatten. Frauen beklagen seit langem die stillschweigende Duldung sexueller Gewalt in der patriarchalischen Gesellschaft. 

Vor dem Gericht hatten sich Dutzende aufgebrachte Bürger versammelt und die Todesstrafe für den Teenager gefordert. Der Prozess gegen die Komplizen steht noch aus.

 
China wirft Indonesien Beschuss von Fischerbooten vor PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: andreas.molau   
Mittwoch, den 29. Juni 2016 um 11:05 Uhr
China hat mit scharfem Protest auf einen erneuten Zwischenfall im Südchinesischen Meer reagiert, bei dem Militärschiffe aus Indonesien chinesische Fischer bedrängt und beschossen haben sollen. China verurteile «solch exzessive Gewalt», sagte ein Sprecher des Außenministerium laut Medienberichten vom Montag. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, soll sich der Zwischenfall am Freitag in einem Seegebiet ereignet haben, wo Chinesen traditionell fischen, das aber von beiden Länder beansprucht wird. Ein chinesischer Fischer wurde demnach verletzt, sieben Seeleute von Indonesien in Gewahrsam genommen. 
 
Mindestens 47 Tote nach Unwettern in Indonesien PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: andreas.molau   
Mittwoch, den 29. Juni 2016 um 11:03 Uhr

Die Zahl der Toten nach den schweren Unwettern mit heftigen Regenfällen in Indonesien ist offiziellen Angaben zufolge auf mindestens 47 gestiegen. Die Niederschläge hatten am Wochenende in der Provinz Zentraljava Erdrutsche und Fluten ausgelöst. Dutzende Häuser seien beschädigt und unter Erdmassen begraben worden, sagte der Sprechers der Katastrophenschutzbehörde, Sutopo Nugroho. Tausende Häuser standen demnach unter Wasser. 

Nach Erdrutschen in neun Dörfern im Purwerejo-Distrikt galten laut der örtlichen Katstrophenschutzbehörde am Montag noch rund 20 Menschen als vermisst. Mehrere Rettungsteams waren im Einsatz, darunter auch Soldaten. Sie suchten nach weiteren Opfern und brachten Menschen aus den betroffenen Gebieten in Notunterkünfte.

 
Indonesien hält Kabinettssitzung im Südchinesischen Meer ab PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: andreas.molau   
Mittwoch, den 29. Juni 2016 um 11:01 Uhr

Indonesiens Regierung hat eine Kabinettssitzung an Bord eines Kriegsschiffs in einem auch von China beanspruchten Teil des Südchinesischen Meers abgehalten. «Damit soll demonstriert werden, dass der Präsident das Thema nicht auf die leichte Schulter nimmt», sagte Sicherheitsminister Luhut Binsar Pandjaitan der «Jakarta Post» zu der Aktion vor den Natuna-Inseln am Donnerstag. Neben einigen hochrangigen Ministern war auch Staatspräsident Joko Widodo dabei, wie die Regierung mitteilte.

Die indonesische Marine hatte am vergangenen Freitag vor den Natuna-Inseln ein chinesisches Fischerboot beschossen. Ein Fischer wurde laut chinesischen Staatsmedien verletzt und sieben Seeleute von Indonesien in Gewahrsam genommen. China reagierte mit scharfem Protest. Es war in diesem Jahr bereits der dritte Vorfall dieser Art. 

China beansprucht etwa 80 Prozent der rohstoffreichen Gewässer im Südchinesischen Meer, teils bis vor die Küsten Indonesiens, der Philippinen, Vietnams und anderer Länder.

 
Infusionslösung als Impfstoff verkauft - 15 Festnahmen in Indonesien PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: andreas.molau   
Mittwoch, den 29. Juni 2016 um 10:59 Uhr

Ein Ehepaar hat in Indonesien mit Komplizen 13 Jahre lang Infusionslösungen für viel Geld als Impfstoff verkauft. Der illegale Handel sei nun aufgeflogen, berichtete die indonesische Polizei am Dienstag. 15 Menschen seien festgenommen worden. Infusionslösungen sind harmlos: Sie werden Patienten zur Versorgung mit Flüssigkeit verabreicht. So kam zwar keiner der Betroffenen direkt zu Schaden, aber die vermeintlich Geimpften hatten keinen Impfschutz. Wie viele Kinder die Lösung erhielten, konnte die Polizei nicht sagen.

Das Paar habe seine Luxusvillen und -autos oft auf Facebook zur Schau gestellt, berichtete die Polizei. «Sie haben mit dieser Straftat ein Vermögen angehäuft», sagte Polizeisprecher Agung Setya. Den mutmaßlichen Tätern drohen 15 Jahre Haft. Indonesien in Südostasien ist mit gut 250 Millionen Einwohnern das viertbevölkerungsreichste Land der Welt, nach China, Indien und den USA.

 
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